Barometer der Energiewende 2017

 

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Volkswirtschaftliche Bewertung

 

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Endenergieverbrauch 2050

 

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Windenergie

 

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Photovoltaik

 

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Stromnetze

 

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Ausgleichskraftwerke

 

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Energetische Biomassenutzung

 

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Power-to-Gas

 

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Batteriespeicher

 

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Wärme

 

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Mobilität

 

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Jährliche Investitionen

Barometer der Energiewende 2017

Das Barometer der Energiewende beschreibt und bewertet die Entwicklung der Energiesystemtransformation in seinen verschiedenen technischen Dimensionen. Dafür wird der aktuelle Stand der Systemkomponenten ermittelt und den Szenario­ergebnissen für ein 100 Prozent regeneratives Energiesystem gegenübergestellt.

Das Barometer der Energiewende 2017 ist wie folgt aufgebaut:

  • Die Prognosen über unseren zukünftigen Endenergiebedarf in 2050 und die dazugehörige Strombilanz legen offen, wieviel Energie durch das Versorgungssystem in Deutschland und im Ausland hergestellt werden muss.
  • Als wichtigste volatile Erzeugungstechnologien stehen Wind- und Solarenergie am Anfang unseres Monitoringberichts.
  • Darauf folgen die Übertragungsnetze, die als Verteiltechnologie für den räumlichen Ausgleich der erzeugten Leistungen dienen.
  • Die Ausgleichskraftwerke sichern die Leistungsdeckung und gleichen Defizite in der Erzeugung aus.
  • Durch die energetische Biomassenutzung können flexibel einsetzbare und gut speicherbare Energieträger bereitgestellt werden.
  • Aufbauend werden die Speichertechnologien Power-to-Gas und Batterien dargestellt, die sowohl kurzfristige als auch längerfristige Energie- und Leistungsschwankungen ausgleichen.
  • Anschließend folgt das Monitoring der durch die Sektorenkopplung neu entstehenden elektrischen Verbraucher. Im Wärmesektor ist das der Einsatz von Wärmepumpen.
  • Im Verkehrssektor entstehen neue elektrische Verbraucher aufgrund elektrisch angetriebener Fahrzeuge.
  • Abschließend wird die Investitionstätigkeit, deren zeitliche Entwicklung und die volkswirtschaftliche Bewertung dargestellt.

Das diesem Barometer zugrundeliegende Szenario basiert auf den Zeitreihen des Wetterjahres 2011. Für Deutschland haben wir einen Endenergiebedarf von 1.000  TWh festgesetzt (siehe Endenergiebedarf). Das Szenario wurde mit dem Fraunhofer IEE (ehemals Fraunhofer IWES) Modell »SCOPE« berechnet und hat 95 Prozent CO2-Reduktion bis 2050 zum Ziel. Das SCOPE-Modell ist ein europäisches Modell mit Import- und Exportmöglichkeiten bei dem der Energiebedarf in jedem Land zu jedem Zeitpunkt gedeckt sein muss. Die Rahmenbedingung einer ausgeglichenen Nettoimportbilanz stellt sicher, dass in Summe der deutsche Energiebedarf auch in Deutschland hergestellt wird.