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Clemens Hoffmann

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Prof. Dr. Clemens Hoffmann

Institutsleiter Fraunhofer IWES Kassel

Wilhelmshöher Allee 256
34119 Kassel

Telefon +49 561 7294-345

Fax +49 561 7294-300

Vision für die Energiewende

Seine Zielsetzung als Institutsleiter beim IWES beschreibt Hoffmann so:

»Ich sehe Forschung, Entwicklung und Lehre für die Umsetzung der Energiewende als zentrale Aufgabe. Meine Vision ist, dass wir eine Industrie-Forschungsplattform aufbauen, einen runden Arbeitstisch, an dem sich die Akteure über die notwendige Voraussetzungen und die genauen Ziele der Energiewende einigen. Denn Forschung, Politik und Wirtschaft müssen die Qualität ihrer Zusammenarbeit noch weiter steigern und eine Konsens-Kultur auf hohem Niveau schaffen.

Das große Thema Energiewende bietet uns als hoch-technisierte Gesellschaft die Chance, neue Wege der Kommunikation zu beschreiten, um die komplexen Transformationsprozesse zu bewältigen.«

Zur Person

Prof. Dr. Clemens Hoffmann leitet seit 1. Oktober 2012 das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel. Gleichzeitig hat er einen Lehrstuhl an der Universität Kassel inne.

Der Physiker studierte an der Universität Hamburg und promovierte am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching, wo er anschließend im Bereich der kontrollierten Kernfusion arbeitete. Ab 1995 verantwortete er bei der Siemens AG das Projekt »Elektronische Motorsteuerungen« und später das Kompetenzfeld Lokalisierungssysteme. In dieser Zeit entwickelte er ein neues Verfahren zur automatischen Abstimmung von Verbrennungsmotoren und erfand eine neue Methode zur Lokalisierung von Benutzern in einem Mobilfunknetz.

Erneuerbare Energien beschäftigen Hoffmann seit 2004. Ab diesem Zeitpunkt baute er den Schwerpunkt bei Siemens federführend aus. Fünf Jahre später übernahm er die Leitung des sektorübergreifenden Leuchtturm-Projekts »Smart Grid« bei Siemens Corporate Technology.

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählten der Aufbau eines Smart Grid Test-Centers, die Entwicklung eines 100-Prozent-Versorgungsszenarios sowie die Erfindung und prototypische Umsetzung eines sich selbst-organisierenden Energieautomatisierungssystems.

Bevor der gebürtige Hamburger 2012 zu Fraunhofer wechselte, war er zwei Jahre lang Chief Technology Officer (CTO) für das Siemens-Konzernprojekt »Smart Grid«. In dieser Funktion gestaltete er die Innovationsstrategie in diesem Bereich, leitete die globale Forschung und Entwicklung und nahm Einfluss auf nationale und internationale Gesetzgebung, Regulierung und Standardisierung.